Flüssiger Wasserstoff made in Karlsruhe

Vor wenigen Tagen wurde das Kernstück einer neuen Forschungsanlage am KIT aufgestellt, die über 50 kg Wasserstoff pro Tag verflüssigen wird.
Der neue Verflüssiger ist die größte nicht-kommerzielle Anlage in Deutschland und wird Projekte der Hydrogen Integration Platform (HIP) unterstützen. Die HIP bietet Erprobungsmöglichkeiten für vielerlei Anwendungen – beispielsweise zur Kombination von flüssigem Wasserstoff mit supraleitenden Technologien – und auch eine Flüssigwasserstoff-Versorgung am KIT Campus Nord.
Außerdem kann der flüssige Wasserstoff im Bedarfsfall auch von externen Interessenten zur Unterstützung des Wasserstoff-Hochlaufs und der Technologieentwicklung genutzt werden.
Die Anlage wurde in enger technischer Abstimmung von der Firma Fabrum erstellt und hat eine lange Reise hinter sich: per Schiff von Neuseeland über Hamburg bis nach Karlsruhe.

