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Die TOSKA (ToroidalSpulen Testanlage Karlsruhe)

Blick in die TOSKA Halle (unten sieht man den großen Vakuumbehälter, rechts He-Kryostate und Transferleitungen sowie Pumpen für die Helium Zwangskühlung)

Die TOSKA Anlage wurde Anfang der 1980er Jahre konstruiert, um große supraleitende Magnete für die Fusion testen zu können.
1984 wurde als erstes die LCT Spule getestet.
In den folgenden Jahren wurden weitere Großexperimente durchgeführt (POLO, LCT Spule bei 1.8 K, W7-X Demospule, TFMC), wozu die TOSKA Anlage entsprechend aufgerüstet wurde.
    
Heute stellen Netzgeräte Ströme von 80.000 A und 20.000 A zur Verfügung. Zwei He-Verflüssigersorgen für die notwendige Kälteleistung (2 kW bei 4.5 K und 250 W bei 1.8 K). Zwei Spulen können in getrennten Kreisen durch Helium Zwangsströmung abgekühlt werden. Eine Testanordnung mit einem Gewicht von 130 Tonnen kann in den Vakuumbehälter gehoben werden, der ein freies Innenvolumen von 4.3 m Durchmesser und 6.6m Höhe bereitstellt. Während der Experimente werden mit der Daten-Erfassungsanlage etwa 800 Sensoren zyklisch ausgelesen und alle Werte werden abgespeichert, so dass sie für die detaillierte Auswertung zur Verfügung stehen. In Zusammenarbeit mit dem IPE wird der weltweite Online-Zugriff auf alle Daten per WWW bereitgestellt.