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Kryotechnik für Fusionsmagnete

Steuerung der Kryotechnik erfolgt über ein Visualisierungssystem mit Notbedienebene

Leitung: Dr. Ralph Lietzow

Seit 1975 wird im ITP die Kühltechnik mit den dafür notwendigen Komponenten (Pumpen, Ventile und Messtechnik) für große Fusionsmagnete kontinuierlich weiter entwickelt. Die hierbei angewandte Zwangskühlung mit überkritischem Helium (He) hat für den Magnetbau den Vorteil der kompakten Bauweise mit hoher Festigkeit der Wicklung und für die Kühltechnik den Vorteil, dass keine Probleme mit Zweiphasenströmung entstehen.

Zur Zeit stehen in der TOSKA Anlage folgende Kühlmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Einem He-Kühlkreislauf an der 2 kW Kälteanlage und dem Kontrollkryostaten B250 (linke Seite des Diagramms) für einen überkritischen He-Massenstrom bis 300 g/s im Temperaturbereich von 3,5 K bis 4,5 K bei einem Betriebsdruck bis 10 bar
  • Einem He-Kühlkreis an der 300 W Kälteanlage und den Kontrollkryostaten B1000 (rechte Seite des Diagramms) für einen überkritischen He- Massenstrom bis 50 g/s im Temperaturbereich von 1,8 K bis 4,5 K bei einem Betriebsdruck bis 25 bar
  • LN2 -Kühlung der thermischen Strahlungsschilde bei 77 K


Für Testobjekte wie große supraleitende Magnete für die Fusionsforschung steht der Vakuumbehälter B300 mit Stromzuführungen bis 80 kA zur Verfügung.

Die Steuerung der Kryotechnik erfolgt über ein Visualisierungssystem mit Notbedienebene.