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CryoMak Schriftzug

Leiter: Dr. Klaus-Peter Weiss

Tel. 1: 0721-608-24836

Tel. 2: 0721-608-23919

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Thermische Tests

Wärmeleitfähigkeit:

Die Wärmeleitfähigkeit spielt eine bedeutende Rolle für supraleitende Anwendungen, da sie ein Maß für den Wärmetransport zwischen zwei Temperaturniveaus ist. Das Wissen der Wärmeleitfähigkeit z.B. in Stromzuführungen für Fusionsmagnetfeldspulen ist unumgänglich.

Mit der Messapparatur (Physical Property Measurement System, PPMS) wird die Wärmeleitfähigkeit von Strukturmaterialien, Supraleitern und deren Kompositstrukturen im Temperaturbereich von 3 K bis 300 K bestimmt. Das Messprinzip basiert hierbei auf der Axialen-Wärmefluß-Methode.

     

Die Messmöglichkeiten der Apparatur umspannen den Bereich von sehr gut leitenden Materialien wie Kupfer, Silber oder andere reine Metalle über mäßige Wärmeleiter wie z.B. Stähle oder NiW-Bänder bis hin zu Isolationsmaterialien wie GFK.

Je nach Wärmeleitfähigkeit muss die Probengeometrie angepasst werden, so dass die Wärmeleitung der Probe bei Raumtemperatur etwa 10mW/K beträgt. Die maximalen Probenabmessungen sind B x T x L = 12 mm x 5 mm x 40 mm.
Simultan zur Wärmeleitfähigkeit kann auch die elektrische Leitfähigkeit als Funktion der Temperatur bestimmt werden.

Zur Untersuchung von Superisolationstechniken wird auf den thermischen Isolationsteststand THISTA verwiesen (Bereich Kryotechnik).

Thermische Ausdehnung:

 

Bei dieser Anlage werden Proben auf ihre Temperaturausdehnung getestet. Die Probe wird mit speziellen Wegaufnehmern versehen in einen Kryostaten geführt. Der Kryostat wird mit Flüssig-Helium auf 4.2 K  abgekühlt. Anschließend wird während einer langsamen Erwärmung bis Raumtemperatur die Ausdehnung der Probe gemessen.

 

 

 

Daten zu den Prüfeinrichtungen:

 

 Anlage  Max. Magnetfeld  Temperaturbereich  Typ
 PPMS  9T  4.2 K bis RT Thermische Leitfähigkeit, Elektrische Leitfähigkeit
 TE  -  4.2 K bis RT Thermische Ausdehnung