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Großes Spulenprojekt LCT (Large Coil Task)

Information: Walter Fietz

 
Die EURATOM-LCT-Spule beim Einbau in die TOSKA-Anlage zum Vortest vor der Verschiffung in die USA


Ziel des Projektes war es die supraleitenden toroidalen Spulen für eine Tokamakmaschine in skalierbarer Größe zu entwickeln. Das Projekt wurde im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit unter Beteiligung von EURATOM, Japan, Schweiz und USA durchgeführt [1-1]. Das Projekt stand unter der Schirmherrschaft der "International Energy Agency" (IEA). Die USA stellte drei Torusspulen und die Testeinrichtung. Die anderen Partner lieferten jeweils eine Torusspule. Im Auftrag von EURATOM entwickelte FZK/ITP gemeinsam mit der deutschen Industrie (Siemens, Krupp, Vakuumschmelze) eine dieser Torusspulen. Die LCT Spule wurde zunächst 1984 in der TOSKA - Anlage des FZK/ITP (Abb. 1-1) und später 1986-87 in der Testanlage des Oak Ridge National Laboratory's erfolgreich getestet. Damit wurden grundlegende Konstruktionsprinzipien eines großen forciert gekühlten supraleitenden Magneten erarbeitet und getestet. (Projektdauer: 1976-1988).