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Superfluide forcierte Kühlung der EURATOM LCT Spule

Information: Ralph Lietzow


In diesem Projekt konnte demonstriert werden, dass die LCT Spule das Hintergrundfeld für den späteren Test der TFMC Spule liefern kann. Hierzu musste nachgewiesen werden, dass eine He II -Zwangskühlung mit überkritischem Druck möglich ist und somit höchste magnetische Feldstärken für den Supraleiter NbTi erreicht werden können.

 
 Die mit Stahlgurten versehene EURATOM-LCT-Spule für den Test mit He II bei 1,8 K

Die Betriebstemperatur der LCT Spule wurde in diesem Experiment auf 1.8 K abgesenkt und das superfluide Helium bei einem Druck von 5 bar durch spezielle Pumpen umgewälzt. Die supraleitenden Eigenschaften des verwendeten Kabels sind unter diesen Bedingungen hervorragend, so dass in der LCT Spule 19.6 kA bei einem Feld von 11 Tesla erreicht werden konnten.

Der Supraleiter konnte die gestellten Anforderungen also problemlos erreichen - allerdings hatten Berechnungen gezeigt, dass für diesen Test eine massive mechanische Verstärkung notwenig sein würde. Bei solchen Strömen und Feldern wäre die D-förmige LCT Spule ansonsten aufgrund der enormen Kräfte kreisförmig verbogen worden. Daher wurde die Spule mit Stahlgürteln verstärkt.